18 Aug

Der erste Hochzeitstag

Unser erster Hochzeitstag war eigentlich am 8. August, vor zehn Tagen. Doch aus diversen Gründen konnten wir ihn leider nicht feiern. Wir waren beide darüber sehr traurig und haben versucht einen neuen Tag zu finden, an dem wir den Hochzeitstag „nachfeiern“ könnnten. Doch das ist nicht unser Ding.

Heute, als wir inmitten von Chaos plötzlich Ruhe und Frieden finden konnten, zusammen mit Quietschie auf der Decke im Garten saßen, fand ich den Moment so perfekt, dass ich doch das kleine Geschenk für meinen Liebsten holte und es ihm überreichte:

Eine Mini-Ausgabe von Flying Wish Paper

Ich hatte dies beim stöbern im Netz gefunden, nachdem ich gelesen hatte, dass der erste Hochzeitstag auch Papierhochzeit genannt wird: Das Band der Ehe ist noch dünn und muss weiter geflochten werden. Man muss gut Acht geben, dass nichts reißt.

Mein Liebster war ganz gerührt  – check 🙂 Da die Sonne so schön schien und es gerade windstill wurde, haben das kleine niedliche Päckchen direkt ausgepackt. Die Mini-Ausgabe enthält 15 kleine, in unserem Fall rote Zettelchen, dazu Schreibunterlagen, einen Bleistift sowie Zündhölzer.

Martin hatte direkt einen Wunsch für sich im Kopf (wird natürlich nicht verraten), den er fleißig auf das zarte Papier schrieb. Ich machte das gleiche. Dann knüllten wir das Papier wie in der Anleitung beschrieben zusammen und falteten es wieder auseinander. Um die Zeigefinger gewickelt bildeten wir daraus kleine Röhrchen, die wir auf die Mitte der Unterlagen stellten. Wir zündeten das kleine Röllchen an, es brannte und – wusch – am Ende flog es schön in die Luft.

Papierhochzeit Papierhochzeit_2 Papierhochzeit_3

Wir haben insgesamt drei Wünsche frei gelassen, einen persönlichen für jeden von uns sowie einen gemeinsamen für das zweite Ehejahr. Der letzte flog besonders hoch – vielleicht ist das ja ein gutes Zeichen 🙂

Es tat gut, einen kurzen Moment innezuhalten, sich auf die Liebe zu besinnen und dieser auch mal wieder Ausdruck zu verleihen. Wir haben jetzt noch 12 Wünsche übrig. Unser nachgeholter Hochzeitstag war wunderschön und wir freuen uns auf das schon angebrochene zweite Ehejahr.

In Liebe,

Marlene

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18 Aug

Sei achtsam

Vor einiger Zeit llas ich eine inspirierende Kurzgeschichte, sie ist dem Buch „Der Elefant, der das Glück vergaß“ von Ajahn Brahm entnommen.

In der Geschichte unterrichtet ein buddhistischer Mönch seine Schüler über die Vergänglichkeit. Als Anschaumaterial hält er einen Keramikbecher hoch, der einen noch unsichtbaren Sprung hat. Er sagt: „Eines Tages wird jemand diesen Becher fallen lassen, dann wird sich der ganze Sprung zeigen und der Becher wird kaputt gehen.“ Er vergleicht daraufhin den Becher mit unseren Körper. Auch sie seien zerbrechlich, genauso wie unsere Beziehungen. Daher müssten wir gut auf uns, unsere Körper und unsere Beziehungen aufpassen. Denn es sei unser aller Schicksal, dass wir sterben und sich damit der Sprung in allem zeige. Nur auf diese Weise könnten wir den Wert erkennen, die Kostbarkeit des Augenblicks, die Kostbarkeit des Lebens.

Wir sind seit über fünf Jahren ein Paar, jetzt bereits ein Jahr verheiratet und seit zehn Monaten Eltern von Quietschie. Unser Alltag war und ist sehr geprägt von vielen Aufs und Abs, wie bei allen Paaren. Immer wieder schaffen wir es, kleine schöne Inseln der Liebe zu erschaffen und daraus Kraft zu schöpfen.

Inspiriert von Susanne Miraus Blog Geborgen Wachsen bin ich auf die Idee gekommen, auch einen Blog zu starten und die vielen schönen Momente festzuhalten, die wir uns gemeinsam im Alltag erschaffen. Für uns natürlich und für andere als Inspiration.

Marlene

 

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28 Jan

Zuspruch

Gedicht von Else Pannek

„Gib dir eine Chance, gib dir mehr als eine. Gib nicht auf, du bist es wert. Such nach dem Licht, oder schaff dir eines,  die Zeit zu überstehen. Bau dir einen Weg, mach ihn ganz zu deinem. Hab Geduld, sei stolz auf dich. Dir könnt gelingen, was dir und anderen hilft. Was einfach hilft zu leben.“

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